Muß man Qi spüren damit Qi wirkt?


Nein, wenn überhaupt spürt man das körpereigene Qi.
Es ist gröber und nicht so feinflüssig.

Geschlossenes Qigong kennt das Führen des eigenen
Qi auf den Bahnen des Körpers durch den Geist.
In solch einer Übung kann man den Kontakt zum Qi
verlieren und muß dann neu starten,
also Kontakt neu aufbauen.

Außerdem verbraucht diese Methode Kraft und Qi.
Ist wenig Qi vorhanden, wie bei einem Kranken,
so verliert der Kranke weiter Qi und wird geschwächt.

Bei Zhineng Qigong ist es anders.
Wir bauen mit dem Hunyuan Qi des Universums
ein Qi-Feld auf und verstärken die Wirkung.
Das Qi des Universums, das Hunyan Qi ,
ist so fein - man spürt es nicht.
Wir öffnen uns sofort, nehmen gleich das feine Qi auf.

In unserem Körper wird es zu körpereigenem Qi.
So stärken wir das schwache Qi des Kranken sofort.

Gleichzeitig kultivieren wir den Qi-Fluß im Körper.
So verbessern wir das Befinden des Kranken.

Bei den weichen Kampfkünsten geht es auch,
dauert aber zu lange bis die Wirkung eintritt.

Bei geschlossenem Qigong Übungen öffnet man sich,
sobald der körpereigene Qi-Fluß kultiviert worden ist.

Erst körpereigenes Qi kultivieren, dann äußeres Qi.
Kein Wunder, wenn das länger dauert.

Ein Beispiel macht es deutlich:
Wir benutzen bei Zhineng Qigong die Autobahn
Bei geschlossenen Qigong fahren wir auf der Landstraße.

Der Kranke braucht sofort die Wirkung von Qi
Eile ist geboten, daher Autobahn benutzen.

Qi spüren ist unwichtig, Hauptsache es wirkt.
Wir schicken Qi mit dem Geist dahin,
wo es benötigt wird.
Wie Qi dahin kommt, weiß es selbst.
Wir bemerken die Ankunft am Zielpunkt. Das genügt.

Natürlich kennen wir die Wege Qi von außen
Kranken zuzuführen, wie beim geschlossenen Qigong


 

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